🤔 Was ist Labradorit?
Labradorit ist ein ganz faszinierender Stein! Auf den ersten Blick sieht er oft unscheinbar grau oder dunkel aus. Aber wenn man ihn im Licht bewegt, zeigt er plötzlich ein buntes Farbenspiel, das wie ein Blitz aufleuchtet! Dieses Schillern nennt man „Labradoreszenz“.
✨ Wie sieht Labradorit aus?
Die Grundfarbe von Labradorit ist meist grau, graugrün, bläulich oder fast schwarz. Das Besondere ist sein metallisch schillernder Glanz in den Farben Blau, Grün, Gelb, Orange oder sogar Violett. Diese Farben scheinen aus dem Inneren des Steins zu kommen und verändern sich, wenn man ihn dreht und wendet.
🪨 Wie entsteht Labradorit? (Und wie kommt der Farbblitz zustande?)
Labradorit gehört zur Gruppe der Feldspat-Minerale und entsteht in magmatischem Gestein, also Gestein, das aus abgekühltem, flüssigem Magma tief in der Erde entstanden ist. Der tolle Farbblitz kommt von einer ganz feinen Schichtstruktur im Inneren des Steins. Wenn Licht auf diese dünnen Schichten trifft, wird es gebrochen und reflektiert – ein bisschen so wie bei einem Ölfilm auf Wasser oder bei Seifenblasen.
🌍 Wo findet man Labradorit? (Und gibt’s den auch in Ă–sterreich?)
Seinen Namen hat der Labradorit von der Halbinsel Labrador in Kanada, wo er zuerst entdeckt wurde. GroĂźe Vorkommen gibt es auch in Finnland (dort nennt man ihn „Spektrolith“), Madagaskar, Norwegen und Russland. In Ă–sterreich gibt es keine bekannten natĂĽrlichen Vorkommen von Labradorit in Schmucksteinqualität. Die Steine, die man hier kaufen kann, sind meist importiert.
🕵️ Was machen Menschen mit Labradorit?
Wegen seines einzigartigen Farbenspiels ist Labradorit ein sehr beliebter Schmuckstein. Er wird zu Anhängern, Ringen, Ohrringen oder auch zu größeren geschliffenen Stücken für die Dekoration verarbeitet. Viele Sammler lieben ihn einfach wegen seines geheimnisvollen Schimmerns.
đź’ˇ Wusstest du schon?
Es gibt eine Sage der Inuit (Ureinwohner Nordamerikas und Grönlands), dass das Nordlicht (Aurora Borealis) einst im Labradorit gefangen war und ein Krieger es mit seinem Speer befreite. Ein Teil des Lichts blieb aber im Stein zurück – daher sein magisches Schimmern.








