🤔 Was ist Lapislazuli?
Lapislazuli ist ein wunderschöner, intensiv blauer Stein, der oft kleine, goldglänzende Pünktchen hat. Er ist eigentlich kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein, das aus mehreren verschiedenen Mineralien zusammengesetzt ist. Sein Name bedeutet „blauer Stein“ (Lapis = Stein, Lazuli = blau).
✨ Wie sieht Lapislazuli aus?
Die Hauptfarbe von Lapislazuli ist ein tiefes, sattes Blau, das an den Nachthimmel erinnert. Für diese tolle Farbe ist das Mineral Lasurit verantwortlich. Typisch für Lapislazuli sind auch kleine, goldglänzende Einschlüsse von Pyrit (Katzengold), die wie Sterne aussehen. Manchmal hat er auch weiße oder graue Streifen oder Flecken vom Mineral Calcit.
🪨 Wie entsteht Lapislazuli?
Lapislazuli entsteht tief in der Erde unter großem Druck und Hitze, wenn bestimmtes Gestein wie Marmor von heißem Magma umgewandelt wird. Das nennt man Metamorphose. Dabei bilden sich die verschiedenen Minerale, die den Lapislazuli ausmachen. Das ist ein sehr langsamer Prozess, der Millionen Jahre dauert.
🌍 Wo findet man Lapislazuli? (Und gibt’s den auch in Österreich?)
Der berühmteste und wichtigste Fundort für Lapislazuli liegt in Afghanistan. Von dort kommt schon seit Tausenden von Jahren der beste Lapislazuli. Man findet ihn aber auch in anderen Ländern wie Russland (am Baikalsee), Chile oder den USA. In Österreich gibt es keine natürlichen Vorkommen von Lapislazuli. Die Steine, die man hier kaufen kann, sind immer importiert.
🕵️ Was machen Menschen mit Lapislazuli?
Lapislazuli ist schon seit Urzeiten ein sehr begehrter Stein. Früher wurde er zu feinem Pulver zermahlen und als kostbares blaues Farbpigment (Ultramarin) für Malereien verwendet. Heute ist er vor allem ein beliebter Schmuckstein für Ketten, Armbänder und Ringe. Man stellt auch kleine Figuren oder Dosen daraus her.
💡 Wusstest du schon?
Schon die alten Ägypter liebten Lapislazuli! Sie verzierten damit die berühmte goldene Totenmaske des Pharaos Tutanchamun und glaubten, der Stein würde sie beschützen.






